Wie man 100kg abnimmt..oder eben nicht!

 

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Ja wies bei den meisten übergewichtigen ist, ist auch das nicht mein erster anlauf in ein „normales“ (soweit ICH normal bin leben. Meine erste „erfolgreiche“ abnahme war nach einer längeren depression im jahr 2001. Ich war zu diesem zeitpunkt grad in der 10 klasse, unglücklich verliebt, gemobbt, das übliche eben. „wie“ ich abgenommen hab, weiß ich nicht mehr, ich hab mich glaub ein dreiviertel jahr nur von knäckebrot und fertigsuppen ernährt. Natürlich hab ich abgenommen wie blöd, aber jeder halbwegs diätbewanderte mensch weiß wie crashdiäten enden, mit doppelt soviel rauf wie runter..

Nach diät, 2001 gewicht 100kg, abnahme zu diesem zeitpunkt 40kg.(für Bilder auf den jeweiligen link klicken)



So ist es dann auch gekommen, in rekordzeit stieg mein gewicht auf mein ausgangsgewicht und noch weit weit darüber, im jahr 2005 wog ich bereits 185kg, und wurde von meinem hausarzt zur kur geschickt. Naja recht erfolglos, ich nahm dort in 8 wochen 11kg ab, danach zwar nicht mehr zu, weniger wurde es allerdings auch nicht.

Auf kur in bad pyrmont, 2005, 185kg

 

Nach dem tod meines vater 2005 folgte eine recht lange depressive phase. Zwei jahre fehlen mir in meiner erinnerung, ich hab mich quasi nur noch von drogen und alkohol ernährt, ich weiß nicht mehr was ich getan habe, was vermutlich bei den wenigen erinnerungsfetzen an diese zeit die noch vorhanden sind auch gut so ist. Trotz/wegen meiner eher „einseitigen“ ernährung in dieser zeit schoss ich wieder auf meine altbekannten 185kg. Ich kann mich bei allen meinen ernsthaften und auch eher halbherzigen diätversuchen eigentlich nie wirklich an einen „klick“ moment erinnern. Es hat natürlich irgendwie klick gemacht, aber es gab keinen vorfall in dem sinne. (was nicht heißt das es keine vorfälle gegeben hätte) Mein vorletzer diät versuch startete im jahre 2006, im sommer, eine dickenunfreundliche zeit. Warum und wieso?keine ahnung mehr, durch eine neue arbeit, die mich logischer weiße mit 185kg mächtig geschlaucht hat, nahm ich eher „unfreiwillig“ einige kgs ab, wieviele kann ich euch nicht sagen, ich besaß und besitze keine waage die ein derartiges gewicht trägt. Jedenfalls fühlte ich mich besser, die arbeit viel leichter, die klamotten wurden etwas weiter, ich hatte blut geleckt. Die erste zeit (wie auch jetzt bei dieser abnahme) viel mehr schwer. Ernährung war glückssacke, entweder ich aß aus angst etwas falsches zu essen nichts oder zuwenig, das gewicht stagnierte, ich hatte fressanfälle. Nach einer gewissen zeit pendelte sich allerdings ein halbwegs geregeltes essverhalten ein, und ich nahm ab, der anfang fällt find ich immer schwer, die ersten 2..3 wochen nehm ich wirklich deutlich spührbar ab, alleine vom körpergefühl her gesprochen jetzt, aber ist dan der punkt erreicht andem es langsamer geht, und ich keinen wirklichen körperlichen unterschied mehr merke (man merkt zwas das es leichter geht, allerdings spührt man es nicht wen es leichter und leichter geht, hoffe jemand versteht mich da^^) hab ich oft das handtuch geworfen oder depris geschoben. Diesmal überwindete ich allerdings dieses tief, und nahm weiter ab Mein gewicht wurde weniger und weniger. 2007 dann der fehler meines lebens. Im februar lerne ich meinen exfreund kennen, in nachhinein, ja der absolute fehler meines lebens. (siehe, Offener brief an meinen exfreund) Durch die bereits zum anfang meiner beziehung eher chaotischen verhältnisse, und die typischen verhaltensweißen die ich in solchen situationen hatte, schoss ich abermals in rekord zeit hoch mit dem gewicht. Ich begann im september 07 meine ausbildung zur schneiderin, sie verhinderte nicht meine zunahme, allerdings verlangsamte sie sie.

 

2007, kurz zuvor ich den verwichsten pisskopf von exfreund kennen gelernt habe, gewicht 118kg Abnahme zu diesem zeitpunk 66kg

 

Tja, meine ausbildung ist nun zuende, ich wiege abermals 190kg, diesmal sogar noch mehr als sonst. Meine Kondition geht gegen null, lungenprobleme, schmerzen, mit größe 58/60 bald auch nackt O_o Ich habe mein gesamtes leben, ohne zu übertreiben noch nie in den spiegel gesehen, ohne das mir was ich gesehen hab die tränen in die augen getrieben hat. Noch nie hat mir mein spiegelbild gefallen. Etwas was man sich als normaler mensch nicht vorstellen kann.




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